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Britische Pfund Sterling
Abkürzung:
£
ISO 4217 Code:
GBP
Wechselkurs:
(22.02.2012)
1 EUR = 0,8442 GBP
1 GBP = 1,1846 EUR
Das Pfund Sterling ist die offizielle Währung im Vereinigten Königreich. Das Währungssymbol £ bzw. lb leitet sich vom römischen Pfund libra her. Der Name Sterling kommt von der namensgebenden Silbermünze die sich wiederum von "easterling" ableitet.
Das Pfund war bis 1971 in 20 Schillinge zu je 12 Pence unterteilt. Bis 1960 gab es noch eine weitere Unterteilung des Penny in vier Farthings. Ab Februar 1971 wurde das Pfund auf das Dezimalsystem umgestellt. Seitdem ist das Pfund in 100 Pence unterteilt.
Alle Banknoten in England und Wales werden von der britischen Zentralbank Bank of England herausgegeben. In Schottland und Nordirland dürfen auch bestimmte Geschäftsbanken ihre eigenen Geldscheine drucken. Die von Großbritannien abhängigen Gebiete (Kanalinseln, Insel Man) sowie die britischen Überseegebiete Falklandinseln, St. Helena und Gibraltar geben ihre eigenen Banknoten heraus. Die Gültigkeit dieser Geldscheine ist allerdings auf die Ausgabegebiete beschränkt. Es gibt von der Bank von England 5-, 10-, 20- und 50-Pfund-Banknoten. Die Bank of Scotland führt derzeit 5-, 10-, 20-, 50- und 100-Pfund-Banknoten und geringe Mengen der 1-Pfund-Banknote, die allerdings weitgehend von der 1 -Pfund-Münze verdrängt wurde.
Die Bedeutung des Pfund, hat in den letzten Jahren, insbesondere seit der Einführung des Euro, als Reservewährung etwas zugenommen (von 2,9 % auf 4,7 %). Seit 2006 hat das Pfund den Yen von Platz drei der wichtigsten Reservewährungen verdrängt. Der US-Dollar liegt als weltweit wichtigste Leitwährung bei rund 64 %. Der Euro zeigt eine steigende Tendenz bei aktuell rund 26,5 %. Gebräuchlich ist das Pfund insbesondere als Reservewährung in Entwicklungsländern mit traditioneller Bindung an das Vereinigte Königreich und in den heutigen Commonwealth-Staaten.
Der Wechselkurs des Pfundes zum Euro ist frei schwankend, da Großbritannien nicht Mitglied des Wechselkursmechanismus II der EU sind. Ende des Jahres 2008 brach das Pfund stark ein und sank auf den Tiefststand von 1,0219 Euro. In erster Linie ist die Pfundschwäche ein Ergebnis der düsteren Konjunkturlage. Mehr als andere europäische Volkswirtschaften ist das Vereinigte Königreich von der internationalen Finanzkrise betroffen. Der Immobilienboom wär ähnlich wie in den USA und immer mehr Briten stehen vor dem Bankrott. Der Vertrauensverlust in britische Finanzfirmen im Zuge der weltweiten Finanzkrise hat bei vielen ausländischen Investoren zu einem rapiden Kapitalabzug geführt.
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